Was gehört alles in eine Kliniktasche zur Geburt

und was nehme ich alles mit? Hilfe!

 

Ich spüre genau Dein Kribbeln und Deine absolute Vorfreude. Nun stehst Du vor dem leeren Koffer und bist absolut ratlos. Du möchtest auch nicht den ganzen Hausstand mitnehmen, aber Du möchtest auch nichts vergessen, ich kann mich noch genau an diese Situation erinnern. Es ist alles so sureal.

Okay – jetzt atmen wir mal gemeinsam durch …

 

Du kommst in eine Klinik da ist geschultes Personal und es ist dort natürlich vieles vorhanden, die machen das ja schließlich nicht zum 1. Mal.

 

Die meisten Kliniktaschen-Listen im Netz sind so lang, dass man echt denken könnte, Du wanderst für sechs Monate aus. Damit du nicht mit drei Schrankkoffern im Kreißsaal aufkreuzt, habe ich Dir mal aufgeschrieben, was Du wirklich brauchst. Eine Checkliste zum Ausdrucken findest Du weiter unten.

 

1. Der „Ohne-das-geht-gar-nichts“- Punkt (Dokumente)

Bevor wir zu den gemütlichen Dingen kommen, hier der Papierkram.

Mutterpass: Dein VIP-Ticket. Ohne den geht gar nichts.

Krankenkassenkarte & Personalausweis/Reisepass.

Stammbuch oder Geburtsurkunde: Für die Anmeldung des kleinen Wunders direkt vor Ort.

Einweisungsschein & Geburtsplan: Falls vorhanden oder nötig.

 

2. Für dich: Komfort ist keine Option, sondern ein Muss

Vergiss das schicke Seidennachthemd. Im Krankenhaus zählen nur zwei Dinge: Saugfähigkeit und Gemütlichkeit.

Oma-Schlüpfer aus Baumwolle: Ja, sie sind riesig. Aber sie halten die Wochenbett-Einlagen dort, wo sie hingehören.

Nachthemden oder Schlafshirts (2-3 Stück): Am besten vorne aufknöpfbar zum Stillen.

Still-BHs & Stilleinlagen: Unverzichtbar für die erste Zeit.

Warme Socken: Ein alter Hebammen-Trick: Kalte Füße können die Wehen hemmen.

Heimweg-Outfit: Etwas Lockeres, das nicht drückt.

 

3. Hygiene & Pflege: Dein kleines Spa

Basics: Zahnbürste, Zahnpasta, Duschgel, Shampoo, Deo und Bürste.

Lippenpflege & Brustwarzensalbe: Beides Lebensretter während und nach der Geburt.

 

4. Die „Geheimwaffen“ für die Geburt

Das 3-Meter-Ladekabel: Steckdosen im Krankenhaus sind grundsätzlich am anderen Ende des Raumes.

Snacks für den Partner: Ein hungriger, unterzuckerter Mann im Kreißsaal ist eine zusätzliche Belastung, die niemand braucht. Pack ihm ein Snickers ein.

Dein eigenes Toilettenpapier: Das im Krankenhaus hat oft die Konsistenz von 40er Schmirgelpapier. Gönn dir die 4-lagige Sanftheit von zuhause!

Ablenkung: Musik, Kopfhörer oder ein Massageball.

 

5. Für das Baby: Willkommen auf der Welt

Kleidung: 2-3 Bodys, Strampler, Jäckchen, Mützchen und Söckchen.

Kuscheldecke: Für die Geborgenheit von Anfang an.

Das „Erstes-Foto“-Outfit: Ein besonderes Set für den Heimweg.

Mein Herzens-Tipp: Leg dein personalisiertes Babyarmband direkt zum Foto-Outfit – so vergisst du es nicht für das allererste Bild!

 

Mit dieser gepackten Tasche im Flur kannst Du nun ganz entspannt tief durchatmen. Du bist vorbereitet – nicht nur mit den richtigen Dokumenten und Socken, sondern auch mit ganz viel Liebe im Gepäck. Genieße die letzten Tage der Vorfreude und vertrau auf Dich. Du und Dein kleines Wunder, ihr werdet das großartig machen! Ich freue mich so sehr für Euch :)

 

Alles Liebe für die bevorstehende Geburt!

 

 

Deine Lucille

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Checklist Kliniktasche
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